
Gestern war die next 07 in Hamburg, ein wirklich toller Kongress, zu dem es später hier noch mehr geben wird.
In einem der Panels stellte Nico Lummer, der Lummaland-Blogger, sein neues Projekt Shoppero vor, eine Social-Shopping-Plattform, der die die User Produkte empfehlen, ihre Empfehlungen über das Einbinden von Adgets (so heißen Widgets auf shopperisch) bewerben und anteilig mitverdienen.
Ein recht kompliziertes Geschäftsmodell, von dem ich mir auch dem Vortrag noch nicht wirklich sicher bin, ob ich alles richtig verstanden habe.
Vielleicht wird's durch ein Zitat von der Shoppero-Site direkt klarer:
Die Shoppero.com GmbH wurde im April 2007 gegründet mit dem Ziel, Usern das Geldverdienen mit eigenen Inhalten zu ermöglichen. Die Idee kam während der Beschäftigung mit Social Networks als die Erkenntnis reifte, dass User zwar sehr viel zum Erfolg einer Plattform beitragen, aber dieser Beitrag in der Regel nicht entsprechend gewürdigt wird.
Shoppero.de ermöglicht seinen Usern, Empfehlungen oder Kritiken über Produkte zu schreiben. Diese werden zentral auf der Plattform zusammengeführt sowie von den Usern über eigens gestaltete Adgets beworben. Die dadurch entstehenden Seiten-Aufrufe und die damit verbundenen Werbe-Erlöse werden zwischen Shoppero.de und den Usern geteilt. Dabei erhält der User 20% der Erlöse auf den von ihm erstellten Seiten und 60% für die Erlöse, die er mit der Verlinkung auf das Portal Shoppero.de erzielt. Ab einer Summe von 25 EUR werden die Erlöse des Users am Monatsende per PayPal ausbezahlt.
Das Konzept hinter Shoppero wurde in nur 6 Wochen Programmierung umgesetzt, so dass die erste Beta noch eine sehr frühe ist, mit vielen weiteren Features, die in der nächsten Zeit noch kommen werden.
Hinter der Shoppero.com GmbH stehen die Investoren dirk Ströer mit der Mediaventures GmbH sowie Jens Kunath mit seiner Beteiligungsgesellschaft sowie der Geschäftsführer Nico Lumma. Die Firma hat ihren Sitz in Hamburg, arbeitet aber derzeit mit einem Netz von Mitarbeitern und Freelancern, die in verschiedenen Teilen Deutschlands leben und arbeiten.
Vielleicht ist's ja ne ganz coole Sache, aber ich will mir das erstmal genauer ansehen.
Jedenfalls war schon im Panel nicht nur allseits fröhliche Begeisterung zu vernehmen und auch in der Blogospere gibt es recht unterschiedliche Statements zu der Geschäftsidee.
Zum Teil wird ein Me-too von this next vermutet, zum Teil scheiden sich die Geister an der Beteilung des Business-angels Jens Kunath an dem Projekt, über den die Medien nicht nur Gutes zu berichten haben. Siehe z. B. Stern online.
Außerdem scheint die Beta-Version noch arg beta zu sein.
Aber warten wir mal ab. Eine spannende Sache ist's allemal. Und die Idee, User an den Einnahmen zu beteiligen, die durch von ihnen generierten Contents entstehen, finde ich allemal gut.
Oliver Gassner bloggte übrigens live während des Vortrags über Shoppero.
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und wo ist da der Unterschied zu z.B. ciao.de? Außer dass es ciao schon Ewigkeiten gibt und auch ohne Web 2.0 Stempel funktioniert..
Ich blick da nicht durch.
Bei Ciao etc. gibst du Bewertungen ab, ohne dafür Geld zu bekommen. Ich stelle mir Shoppero als Mischung aus einem Affiliate-Programm wie Amazon es hat vor du eben Bewertungsplattformen wie ciao, doyoo etc.