Wie kommt maulfaul sein an? (Serie, Teil 2)
Posted by admin in Kommunikation

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Maulfaul sein, einfach nur wortkarg oder stumm dazusitzen, den anderen auch provozieren wollen, das kommt gewöhnlich nicht gut an. Schauen wir uns betriebliche Prozesse an, bei denen eine klare Ansage und eine wertschätzende Kommunikation das A und O sind für ein gutes Geschäftsklima.
Bezugnehmend auf die Beispiele aus Teil 1 dieser Kommunikationsserie hat eine maulfaule Kommunikation folgende Wirkungen:
» Mitarbeiter, die kurz gehalten werden, fühlen sich schnell ausgegrenzt. Schlechtes Betriebsklima, Demotivation, nachlassende Produktivität, Kundenunzufriedenheit, Umsatzeinbrüche – ein Teufelskreislauf nimmt seinen Lauf.
» Kunden, die unzureichende, unvollständige Informationen erhalten, fühlen sich nicht ernst genommen. Sie ärgern sich und orientieren sich anderweitig.
» Besprechungen sind häufig zeitvergeudend, weil zu wenige bis keine Ergebnisse erzielt werden. Entweder wird nur "gefaselt" oder zu wenig Wert auf konkrete nächste Handlungsschritte gelegt.
» Der kurze Morgengruß wirkt verletzend auf das Gegenüber. Es bleibt offen: Habe ich irgendetwas Falsches gesagt. Warum werde ich nur geschnitten?
Der Gesprächspartner spinnt sich in den allermeisten Fällen etwas zu Recht, wenn zu wenig oder gar nicht gesprochen wird. Deshalb bin ich der Meinung, lieber zu viel als zu wenig sagen! Das verunsichert nicht unnötigerweise und baut Missverständnisse vor.
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