Wie erholsam ist der Schlaf?
abgelegt im Archiv Selbst-Management am 05.06.09

© Robert Wetzlmayr
Die Alltagsbelastungen werden wohl immer schlimmer. Das "System" Mensch hat viel zu verarbeiten. Der eine schafft es besser, der andere wiederum wieder weniger gut. So gibt es viele Menschen, die nachts nicht abschalten können. Sie stecken in einem Gedankenkreisel fest und finden kaum in einen erholsamen Schlaf. Das zehrt mit der Dauer.
Schlafforscher Charles Czeisler meint, einmal die Woche sei eine gedankendurchzechte Nacht nicht weiter schlimm. Schlimmer wird es, wenn es mehrmals die Woche auftaucht und man nachts keine Ruhe mehr findet.
Wenig Schlaf hat auf auf mehreren Ebenen Auswirkungen:
- die Leistungsfähigkeit sackt ab
- die Konzentration lässt nach
- der Orientierungssinn leidet
- das Gedächtnis arbeitet nicht so gut
- das Wohlbefinden sinkt, die Reizbarkeit nimmt zu
- Konflikte steigen und und und
Ein Riesenthema, das auf die gesamte Volkswirtschaft negative Folgen hat.
Übrigens scheint es einen Zusammenhang zu geben: Lange Tage, kurze Nächte. Je größer das Arbeitspensum pro Woche, desto kürzer die Nacht. Weitere Informationen.
Die Kernbotschaft: Schlaf ist sehr individuell und wie für alles gibt es keine Allgemeinregeln, jeder muss für sich selbst ein Konzept entwickeln, um selbst downzushiften.

© Robert Wetzlmayr
Permalink: Wie erholsam ist der Schlaf?
Tags: Schlaf Erholung
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