Was Du wolle?
Posted by admin in Akquise

Ein ganz neuer Verkaufsansatz hat Dr. Franz nach Deutschland gebracht: die High Probability Selling-Methode. Gezieltes Win-Win-Verkaufen verspricht er. Kein Druck beim Kunden und kein Druck beim Verkäufer. Wie soll das aber funktionieren?
Sein Konzept basiert auf 3 Grundprinzipien:
1. Was braucht und will der Kunde? Ist er auch bereit dafür zu zahlen?
2. Mit Fragen werden die Bedingungen ermittelt unter denen der Käufer bereit ist zu kaufen.
3. Der Abschluss basiert auf dem gezielten Abfragen von Verpflichtungen. Jeder der Vertragspartner verpflichtet sich: unter den geforderten Bedingungen zu liefern und zu zahlen.
Kennt Ihr auch die AIDA-Formel? AIDA ist alte Marketingschule und impliziert einen mühsamen Verkaufsprozess. Nach Dr. Franz ist jetzt Schluss mit dem "Singenden Gesülze". Spass beiseite. Nach der neuen Methode wird niemals nach dem Auftrag gefragt, der Kunde fühlt sich auch niemals unter extremen Kaufdruck. Ist der Kunde nicht bereit die Verpflichtungen einzugehen, ist er kein potentieller Kunde. Man hakt diesen Kunden schnell ab und vergeudet keine weitere Energie und Zeit.
Klingt ganz passabel und plausibel. Funktioniert dies aber auch so einfach? Habt Ihr Erfahrungen mit dieser Methode? Erzählt, ich bin gespannt!
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Naja so führe ich zumindest meine Verkaufsgespräche mit den Kunden. Meine “Waren” bzw. Dienstleistungen sind aber auch für jeden Kunden individuell gefertigt und somit kann ich quasi keine Standardware verkaufen, sondern muss vorher den Bedarf des Kunden ermitteln um überhaupt ein Produkt erstellen zu können. Und das funktioniert soweit ganz gut…
Hallo,
einen bloggenden Metzger, stark! Darf es ein bisschen mehr sein? Die bekannte Frage aus der Metzgerstube. Dein Kommentar ist natürlich richtig, je individueller das Produkt, desto individueller die Fragen, um den Bedarf abzuklären. High probability Kunden sollten aber bevor es um den Bedarf geht, wissen, ob sie grundsätzlich bei dir kaufen wollen. Um das geht es
naja ich finde das hängt ja irgendwo unmittelbar zusammen. Gut vielleicht bin ich da jetzt auch etwas betriebsblind, weil ich bisher meine ganzen Kunden nur durch Weiterempfehlung bekommen habe und selbst bislang nicht aktiv akquirieren musste. D.h. alle meine Kunden hatten sowieso den festen Wunsch (bei mir) zu kaufen.
Grundsätzlich finde ich, das diese Verkaufsmethode unterm strich wesentlich mehr bringt, weil zum eine eine bessere Atmosphäre im Umgang miteinander herrscht und zum anderen der Kunde dann auch viel zufriedener mit dem Projekt ist, wenn er nix “aufgschwäddzd” bekommt, wie wir hier im Schwabenland sagen
Grad im Bereich neue Medien, in dem ich arbeite ist das ja oftmals der Fall, weil die Kunden meistens gar nicht wissen, was sie eigentlich brauchen…