Vom Wetter reden?
abgelegt im Archiv Kommunikation am 25.07.08

© michaelk
Nichts ist unserem Lande wichtiger, als über das Wetter zu reden, nicht wahr? Ein Gesprächseinstieg, ein Small talk, ein kleiner Kollegenplausch - wovon handelt es fast immer? Genau, die Wetterlage ist meist immer ein beliebtes Thema.
Warum sprechen wir denn alle immer von diesem blöden Wetter, auf das man sich nicht verlassen kann? Warum machen wir uns so viele Gedanken über das Wetter?
Das Thema ist bestimmt jeden Tag auf Eurem Redetablett? Ist es nicht stinklangweilig von diesem Wetter zu sprechen? Und doch ist es spannend, denn es beschert uns jeden Tag ein Anderes - ganz abgesehen von den Überraschungen.
Das Wetter hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt - schuld ist wohl der Klimawandel.
Ist es deswegen so interessant vom Wetter zu sprechen?
Ich glaube, ein Small talk-Einstieg über das Wetter öffnet eine Gespräch. Jeder hat was zum Wetter zu sagen und wenn es seine Befindlichkeit darüber ist. "Meine Migräne, die hab ich dem Wetter zu verdanken"... Wettergespräche verbinden und schlagen eine angenehme Wortbrücke.
Ganz nebenbei: Wie sieht es denn heute so mit dem Wetter aus?

© michaelk
Permalink: Vom Wetter reden?
Tags: Kommunikation Small talk
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Kommentar von:
Hans Kolpak
(26.07.08 2:06 Uhr)
Kommentar von:
Heike Eberle
(28.07.08 13:36 Uhr)
Hallo Hans Kolpak,
sehr "berührender" Kommentar. Die richtigen Worte zu finden, ist manchmal wiirklich nicht leicht, weil man ja nicht weiß, wie es bei dem Anderen ankommt. Bin ich etwa zu weit gegangen?
Viele Grüße
Heike Eberle
sehr "berührender" Kommentar. Die richtigen Worte zu finden, ist manchmal wiirklich nicht leicht, weil man ja nicht weiß, wie es bei dem Anderen ankommt. Bin ich etwa zu weit gegangen?
Viele Grüße
Heike Eberle
Kommentar von:
Hans Kolpak
(28.07.08 23:54 Uhr)
Hallo Frau Eberle,
mir stellt sich die Frage: "Habe ich taktvoll provoziert? Denn egal, was ich schreibe oder weglasse, von Ablehnung über Gleichgültigkeit bis hin zu Beifall ist immer alles dabei.
Heute beim Notar erlebte ich hautnah, wie das Wetter dem Abtasten der Kommunikationswünsche diente. Da eine Distanz und kein small talk gewünscht war, entstand die bekannte beklemmende Stille. Da ich nur geladener Zuschauer war, sah ich davon ab, die Lücke plappernd zu füllen.
Du kannst weder zu weit gehen, noch kannst Du etwas versäumen. Dein Blogeintrag trifft 100-prozentig ins Schwarze. Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage an mich.
Hans
mir stellt sich die Frage: "Habe ich taktvoll provoziert? Denn egal, was ich schreibe oder weglasse, von Ablehnung über Gleichgültigkeit bis hin zu Beifall ist immer alles dabei.
Heute beim Notar erlebte ich hautnah, wie das Wetter dem Abtasten der Kommunikationswünsche diente. Da eine Distanz und kein small talk gewünscht war, entstand die bekannte beklemmende Stille. Da ich nur geladener Zuschauer war, sah ich davon ab, die Lücke plappernd zu füllen.
Du kannst weder zu weit gehen, noch kannst Du etwas versäumen. Dein Blogeintrag trifft 100-prozentig ins Schwarze. Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage an mich.
Hans
Kommentar von:
Heike Eberle
(29.07.08 8:31 Uhr)
Guten Morgen Hans,
Ich gehe jetzt soweit zu sagen: Mit dem Wetter sagt man nichts verkehrt, obwohl das Wetter immer verkehrt ist. Nicht wahr? Danke für deinen Beitrag! Heike
Ich gehe jetzt soweit zu sagen: Mit dem Wetter sagt man nichts verkehrt, obwohl das Wetter immer verkehrt ist. Nicht wahr? Danke für deinen Beitrag! Heike
Kommentar von:
Hans Kolpak
(29.07.08 9:19 Uhr)
Guter Spruch! :)
Vielleicht gibt es schon ein Unternehmen, das folgenden Spruch gebrauchen kann:
Alle reden vom Wetter.
Wir machen es!
Vielleicht gibt es schon ein Unternehmen, das folgenden Spruch gebrauchen kann:
Alle reden vom Wetter.
Wir machen es!
Kommentar von:
weatherlog
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Hunde in menschlicher Begleitung sind fast schon glückliche andere Umstände, die zu einem fruchtbaren small-talk über Vierbeiner verleiten.
Komisch. Zwei Ameisen begegnen sich und tasten sich mit ihren Fühler ab. Die kommunizieren ohne Worte. Die haben's gut! Bei Menschen würden Peinlichkeiten berührt. So was aber auch!
Mir genügt eigentlich alles. Das habe ich von Edward de Bono und seinem Zufallswort gelernt. "Laterales Denken" war sein geflügeltes Wort Anfang der Siebziger Jahre. Hilft gut beim Bloggen: http://EdwarddeBono.com
Hans Kolpak
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