Pressearbeit ist schwer - manchmal auch für Journalisten
abgelegt im Archiv PR, Medienarbeit am 22.04.07
Immer wieder haben wir ja damit zu kämpfen, von der Presse wahrgenommen zu werden.
Es gibt unzählige Workshops und Seminare zum Thema Pressearbeit - How to? und fast ebenso viele Bücher.
A propos Bücher: Um zu lernen, wie man eine gute Pressemitteilung schreibt, finde ich Pressemitteilungen schreiben von Viola Falkenberg ausgezeichnet. Die gut 200 - leicht lesbaren - Seiten richtig durchgearbeitet und man kann es wirklich. Auch im echten Leben, weil das Buch sehr praxis-orientiert ist.
Auch im hiesigen Blog-Karneval hier hatten wir ja Beiträge dazu:
Pressemitteilung. Ein Tutorial von den textexperten
Was wie warum ich PR mache von der textorin
Und Jörg und Sven haben ihren gesamten Blog-Karneval dem Thema Erfolgreiche PR und Medienarbeit gewidmet
Wir wissen also: Es ist schweer, sehr schwer, die Aufmerksamkeit der Medien zu gewinnen.
Dass es auch andersherum nicht immer einfach ist, beschreibt Frauke Weber im Marketing-Blog sehr eindrücklich und lesenswert:Das schönste allerdings passierte mir, als ich auf der Homepage eines wirklich großen Automobilzulieferers den Namen des Ansprechpartners X fand, aber keine E-Mail-Adresse. Natürlich auch keine Telefonnummer. Ich rufe die Telefonzentrale der Firma an.
"Guten Tag, mein Name ist Weber. Ich recherchiere im Auftrag einer Fachzeitschrift und würde gern Herrn X sprechen."
Unfreundliche Stimme: "Herr X telefoniert gerade."
"Könnten Sie mir seine Durchwahl geben, dann kann ich es später noch einmal versuchen?"
Unfreundliche Stimme: "Nein."
"Die e-mail-Adresse?"
Unfreundliche Stimme: "Nein."
"Ich soll also noch einmal bei Ihnen anrufen?"
Unfreundliche Stimme. "Genau."
Das Gespräch ist beendet. Irgendwie habe ich wenig Lust, nochmal anzurufen. ...
Um es klarzustellen. Herr X wird auf der Homepage als Presseverantwortlicher genannt. Offenbar möchte er von der Presse nicht bei der Arbeit gestört werden. Ich respektiere das. Und berücksichtige in meinem Artikel sein Unternehmen nicht.
Und die Moral der Geschicht? Vergretzet euch die Medien nicht. Das ist iih bäh bäh.

"Guten Tag, mein Name ist Weber. Ich recherchiere im Auftrag einer Fachzeitschrift und würde gern Herrn X sprechen."
Unfreundliche Stimme: "Herr X telefoniert gerade."
"Könnten Sie mir seine Durchwahl geben, dann kann ich es später noch einmal versuchen?"
Unfreundliche Stimme: "Nein."
"Die e-mail-Adresse?"
Unfreundliche Stimme: "Nein."
"Ich soll also noch einmal bei Ihnen anrufen?"
Unfreundliche Stimme. "Genau."
Das Gespräch ist beendet. Irgendwie habe ich wenig Lust, nochmal anzurufen. ...
Um es klarzustellen. Herr X wird auf der Homepage als Presseverantwortlicher genannt. Offenbar möchte er von der Presse nicht bei der Arbeit gestört werden. Ich respektiere das. Und berücksichtige in meinem Artikel sein Unternehmen nicht.
Tags: Pressearbeit Journalist Medienarbeit PR Presseabteilung
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