10Jun

Gerade eben hatte ich ein seltsame Begegnung eines "scheinselbständigen" Vertreters. Als der mir seinen katalog vorlegte "den möchte ich Ihnen abgeben", ich fragte "was bieten Sie denn an?"
Werkzeuge zum Mieten war die kurze Antwort.

Ich wiederum meinte, "das ist für uns uninteressant." "Dann nehme ich einfach Ihre Visistenkarte mit,
dass ich einen Nachweis für meinen Chef habe und er nicht glaubt, ich sei am Baggersee weilend".

Unglaublich? Mich erinnert diese Geschichte stark an den Arbeitssuchenden, der von Betrieb zu Betrieb marchiert und auf "Stempeljagd" ist. Ein Rechtfertigungsnachweis sozusagen, dass man Etwas getan hat.

Ist das nicht orthodox. Haben wir nicht alle die persönliche Freiheit, flickr_1773688450.jpg
© Helico

Insbesondere als Selbständiger, das zu tun, was uns weiterbringt. Müssen wir unsere Zeit für das Sammeln von Nachweisen einfach verplempern? Als Selbständiger hat man doch deswegen die FREIHEITEN , das zu tun, was einem Spaß macht. Also nutzen wir die Zeit…..

Wir brauchen für unser Tun keine Rechtfertigungsnachweise, was wir tun, davon sind wir überzeugt. Auch landen wir bei der Akquise mal daneben, aber dafür brauchen wir keine "rechtfertigende" Visitenkarte. Die Visitenkarte benötigen wir aus anderem Grund: Es könnte ja sein, dass das Unternehmen, heute nein, aber in der Zukunft ja sagt.


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