10Jun

Ist Outsourcing noch im Trend? Outsourcing, so meine ich, ist ein fürchterlicher Begriff und heißt sprichwörtlich übersetzt Auslagern. Es meint im Business das Auslagern von Dienstleistungen, das Auslagern von kompetenzen, die im eigenen Hause nicht bewerkstelligt werden können.

Auslagern klingt aber irgendwie total schäbig und wertet den Inhalt der dahinterstehenden Sache zu sehr ab. Da jedoch auch das Wörtchen Source = Quelle inbegriffen ist, könnte man auch von einer Wertschöpfung im Außen sprechen. Diese Erklärung gefällt mir schon besser und klingt freundlicher.
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© markhillary

Was könnte also ein Selbständiger alles auslagern?

Aufgaben
, die er nicht in der Lage ist abzuarbeiten
- aus zeitlichen Gründen, weil er personelle Engpasse verspürt
- weil sie ihm lästig sind und er sie deshalb gerne vergibt
- weil ihm die "Schlüsselkompetenz" fehlt und er in der anstehenden Aufgabe kein Profi ist

So ist es ratsam, putz- und Reinigungsarbeiten einer Fremdfirma oder Buchhaltungsaufgaben an einen Büro-Dienstleister zu vergeben, damit man sich seinen eigentlichen Kernkompetenzen voll und ganz widmen kann.

Auch bei einem größeren Auftrag kann es manchmal sinnvoll sein, Kooperationen einzugehen, weil man einen Auftrag nicht alleine abwickeln vermag, zeitlich wie kompetent.

Outsourcen macht aber nur Sinn, wenn mit einer Fremdvergabe eine wirkliche Wertschöpfung im Außen garantiert werden kann. Das heißt, der externe Partner im auslagernden Thema besser, schneller und kompetenter ist.


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