Nobody is perfect
Posted by admin in Selbst-Management

© Platinatore
Man hat es gestern abend wieder gesehen, die deutsche Mannschaft spielte bei weitem nicht das Fussball wie gegen Portogual. Nobody is perfect.
Die Frage, die sich mir hier stellt, ist es eigentlich klug wirklich perfekt zu sein? Reicht es manchmal nicht auch aus, 80 % der Leistung zu bringen, damit sich 100 % Erfolg einstellt. Die Deutschen haben es ja gestern abend bewiesen…
Perfekt, das ist streng sein, allglatt, vollständig, ohne weitere Spielräume. Ist das aber nicht auch langweilig, wenn man immer alles 100 %ig oder 150%ig fertig erstellen will. Wenn ich einen Text schreibe und ihn 100 Mal begutachte, wird er dann wirklich 100 mal besser? Ich glaube nein. Mag sein, dass es hier gespaltene Meinungen gibt. Ist auch gut so. Worauf ich hinaus will, perfekt zu sein, hält uns ständig in Schacht, der "innere Sklaventreiber" peitscht uns unentwegt an, er lässt uns keine Ruhe. Mal spontan was anzugehen, das untersagt dieser Sklaventreiber. Wie schön wäre es ja, mal seinen Text liegen lassen zu können und einfach zwischendurch die Beine hochzulegen oder mit einer Freundin einen kleinen Schwatz zu halten. Im Perfektionswahn ist man ist quasi hinter Gittern eingesperrt – Lebhaftigkeit und Lebendigkeit werden total ausgeblendet. "Mach erst deine Pflichten, dann kannst Du Dich anderen Dingen widmen" – so heißt es dann häufig. Wäre es da nicht ratsam, dem Pareto-Prinzip zu folgen, um dem Leben ein Stück Lebendigkeit abzugewinnen?
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Was ist schon perfekt.
Das was die anderen sehen wollen,
oder dass wa man selbst fühlt.
Was Du in Deiner Blassheit nicht begreifst ist, dass die Deutschen gegen das Türken-Pack 1500% Leistung gebracht haben. Gegen bestimmte Gegner **DARF** eine DEUTSCHE Mannschaft nicht verlieren!!!
Ich freue mich auf ein wunderbares Endspiel. Mit den Spaniern haben wir ja zum Glück noch keine Händel. Nach dem Portugal-Spiel das zweite, dass man wirklich genießen kann !!!
(mk)