1Jan
Musik hören als Kreativitätstechnik

Ich konnte es noch nie: musik nebenbei hören. Entweder höre ich Musik oder ich mache irgendwas anderes. Ich werde nie die Leute verstehen, die den ganzen Tag das Radio oder CD-Player laufen lassen und sich dabei auf ihren Job konzentrieren können.

Aber ich nutze Musik dennoch für meinen Job: VOR der Arbeit als Kreativitätstechnik. Ich kann besser texten, wenn ich selbst in einer zur geforderten Tonalität passenden Stimmung bin. Und in die kann ich mich ganz einfach versetzen, indem ich entsprechende Musik höre.

Sitze ich an einem Text, der offensiv rüberkommen soll, lege ich z. B. Aerosmith, Pink oder Les Tambours du Bronx auf. Wenn es um's eher träumerische Geschichtenerzählen geht, verhelfen mir Meditationsmusik oder Annabel Lambs "Flow" zur richtigen Mood. Und wenn große sprachliche Gesten gefordert sind, dann gibt's ein paar Hymnen von Queen oder Meat Loaf zur Einstimmung. Brauche ich stark rhythmische, lebendige Texte höre ich z. B. Salsa, Karibisches oder Afrikanisches – Musik eben, die ohne Umwege über's Großhirn direkt in die Beine geht. Um mich zu erden und gleichzeitig ein bisschen Euphorie abzufischen, funktioniert bei mir billy joel immer sehr gut. Und so weiter halt. Je nach "benötigter" Stimmung und Tagesform.

Na, und weil man immer mal Nachschub an Musiktiteln braucht, finde ich meinen folgenden Fund richtig Klasse: Top 10 kostenloser Musikangebote im Web

Hier sind sie:
Salon.com Audiofile
Amazon Free Music Downloads
Larry Page
The Wired CD
Last.fm Weekly Free Downloads page
Soundclick – Cover Sound Section
Download.com
South by Southwest music festival
Netlabels at Internet Archive
Legaltorrents.com


You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply

Impressum