Maulfaul – das träge Mundwerk (Teil 3)
Posted by admin in Kommunikation

© loop_oh
Wie schaut's bei Euch aus: seid Ihr eher mitteilungslustig oder eher distanziert? Woran liegt es, dass Ihr weniger sagen wollt? Liegt es an der allgemeinen Trägheit? Auch an der Trägheit, Gedanken in eine Satzstruktur zu bringen?
In meinem 1. wie 2. Teil der maulfaulen Blogserie habe ich Euch schon einige Erfahrungen geschildert.
Ich kann Euch bestätigen, dass ich Selbst auch Tage habe, wo ich gleich morgens in der Früh wenig sprechen möchte. Da bevorzuge ich es erstmal, richtig warmzulaufen. Mit den Bildern eines Computers gesprochen, ich muss erst mal "hochfahren" und das benötigt einige Minuten. Tee kochen, Unterlagen für den Tag richten, Gedanken sortieren – das sind notwendige Schritte, bevor ich bereit bin in eine Kommunikation einzusteigen.
Manchmal genügt auch das nicht, weil das Trägheitsmoment größer ist. Der innere Sprach-Blockierer gilt es auszutricksen. Ich rufe einen guten Freund/in an und rede mich langsam ein. So wie ein Sportler, der sich vor seinem Wettkampf stretcht und warmläuft. So stretche auch ich meinen Sprachfluss. Das ist ganz nützlich vor wichtigen Besprechungen oder Vorträgen. Es fördert das Sprachgefühl und die Sicherheit gut im Redefluss zu sein. Das Lampenfieber kann dadurch gedämpft werden.
Was meint Ihr dazu? Welche Erfahrungen habt Ihr mit sprachlichen Hemmungen? Lasst uns doch einfach hier einen kleinen Erfahrungsaustausch arrangieren? Macht vom Sprachfluss, genauer Schreibfluss, Gebrauch!!!
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