17Okt
Märchenerzähler sind wieder in....
© mueckenschweinverlag

In der Fachsprache heißt es Story Telling. Geschichten erzählen, das macht interessant und stösst auf positive Resonanz. Plötzlich hören die Kunden zu, wollen mehr wissen, fragen nach, weil es eben spannend ist. Das Leben des Unternehmers hautnah zu erfahren. Wie war es eigentlich damals, wie hat das Unternehmen gestartet?

Denken wir nur einmal an die tolle Geschichte von Microsoft. Klein in einer Garage fing der heutige Millionär Bill gates an. Er war wohl bereits in der Grundschule ein Mathematik-Genie. An diese Geschichten erinnert man sich gerne. Wie aus einem einfachen normalen Menschen ein Millionär wird. Mit anderen Worten: Vom Tellerwäscher zum Multimillionär.

Überlegt doch mal selbst, welche Geschichte erzählt man über Euch? Über Eure Firma? Gibt es schon eine Geschichte?
Wenn nicht, lasst Euch was einfallen. Es gibt genügend Ansätze Geschichten zu erfinden.
Und denkt auch dran, dass es Geschichten über Eure Kunden gibt. Eine Kunde beispielsweise, der anfänglich vehement negativ eingestellt war, der aber durch Eure Art und der Art der Auftragsausführung von Euch begeistert ist. Solche Highlights sind erwähneswert und mit Geschichten unterlegbar. Bringt Euer Gehirn einfach ins Kribbeln!


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5 Responses to “Märchenerzähler sind wieder in….”

  1. Nicola sagt:

    Ich glaube Märchenerzähler haben immer Konjunktur. In guten und in schlechten Zeiten. In den letzten zwei Jahren wurde das Thema dann als neuer Aspekt in die Wirtschaft eingebracht und mit Story Telling umschrieben. Dabei sollte man nicht an den Märchenonkel oder gar Baron von Münchhausen denken. Wichtig ist wohl vor allem, dass man authentisch bleibt und ein frei erzählter Vortrag, ein eloquenter Redner bleibt meistens mehr in Erinnerung als eine standardisierte Powerpointfolienschlacht.

    Und weil es gerade so schön zum Thema passt. Am Sonntag, den 19. Oktober ist Märchensonntag und da ist die deutsche Märchengesellschaft ganz aktiv.

    http://www.die-ostwestfalen.de/kultur/maerchensonntag-in-hoexter-frau-holle-und-die-suche-nach-der-gerechtigkeit/

  2. Heike Eberle sagt:

    Hallo Nicole,

    vielen Dank für deinen Beitrag. Und schön, dass es auch vorgestern einen Märchentag in Ostfalen gab. Schade, dass das für den einen oder anderen soweit entfernt ist.

  3. Britta sagt:

    Märchenerzähler wird es immer wieder geben – nur muss man zwischen zwei Arten unterscheiden, den guten, die ihre Geschichten kundtun, um andere zu unterhalten un ihren Horizont zu öffen. Und den schlechten, die ihre Märchen nur kundtun, um zu verwirren oder falsche Tatsachen in die Welt zu setzen.
    Eine heutige Wirtschaftswelt ist ohne wirkungsvolle Märchenerzähler nicht denkbar – auf Dauer werden aber nur diejenigen bestehen bleiben, bei denen ein gewisser Wahrheitgehalt zugrunde liegt.

  4. Hans Kolpak sagt:

    Ist es eine Hommage an Bill Gates oder plumpe Eigenwerbung, wenn ich ausgerechnet mit einem Open Source Projekt ein Märchen veröffentlicht habe? Es ist in englischer Sprache verfaßt. A fairy tale: ‘Little Hans and BIG Bill, the Ressourcenfresser’

    Hans Kolpak
    openWCMS.org

  5. Andrea sagt:

    Ja, das geht mir auch so. Ich mag erzählen und lasse mir auch gern etwas erzählen. Doch es gibt Grenzen und über Kunden würde ich dann doch lieber nicht oder nur in besonderen Fällen sprechen – auch wenn sie sehr nett sind. Ich müsste einfach das Gefühl haben, dass der Kunde auch daneben stehen könnte und es dann aus seiner Sicht in Ordnung wäre.

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