Lässt die Power von Power-Point nach?
Posted by admin in Kommunikation

© leighblackall
Power-Point, kennt das jeder von Euch? Power-Point war mal ganz begehrt und jeder hat nach Power-Point-Präsentationen geschrien. Haben sich die Hilferufe nach Power-Point mittlerweile gelegt. Ich meine schon.
Power-Point hat meiner Meinung nach seine Power verloren. Warum?
Jeder dachte mit Power-Point könnte man ganz lässig seine Präsentationen abhalten. Vergessen wurde, dass Power-Point lediglich ein Hilfsmittel darstellt. Nach wie vor steht der Redner im Brennpunkt. Je mehr Ausstrahlungskraft vom Redner ausgeht, desto weniger ist er auf Power-Point angewiesen.
Gute Redner nutzen Power-Point sehr wenig. Für sie ist das Flipchart oder eine weiße Tafel besser geeignet, wenn es darum geht, dem Publikum etwas anschaulich zu erklären. Der Redner nimmt das Publikum von Anfang an mit, entwickelt gemeinsam mit dem Publikum den Ansatz und baut so einen Spannungsbogen auf. Das Publikum fühlt sich nicht gelangweilt wie das bei Power-Point sein kann, weil auf jeder Folie haargenau das serviert wird, was der Redner sagen wird. Der Zuhörer hat beim Auflegen der Folie innerhalb von Sekunden schon gelesen, was folgen wird. Er hört nichts Neues mehr. Folge: Der Zuhörer schaltet ab und sackt möglicherweise in einen Sekundenschlaf ab.
Dramaturgie entsteht dadurch, dass auf einer Folie sehr wenig enthalten ist. Poehm meint, alles Leseüberflüssige hat auf der Folie nichts zu suchen. Dazu gehört: Logo, Name, Inhaltsverzeichnis, Überschriften. Mit anderen Worten: Auf die Folie gehört so wenig wie möglich.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Power-Point?
You can leave a response, or trackback from your own site.
Power Point ist meistens technischer Overkill, relativ umständlich in der Beienung, nevig, wenn das Einbinden fremder formate nicht klappt usw..Kleine Handouts, eine Tafel oder ein Flipchart reichen meistens. Noxh dazu sheinen PP-FOlien inem relativ starren Schema zu folgn, wenig Flexibilität in der Gestaltung zuzulassen. Ich halte Power Point für völlig überbewertet.
Ich muss zugeben, Power-Point hat mich noch letztes Jahr total in den Bann gezogen. Der Löwenanteil einer Präsentation lag eindeutig in der perfekten Foliengestaltung mit allem Schnickschnack. Was blieb aber auf der Strecke. Der eigentliche zu übermittelnde Inhalt. Hellhörig wurde ich als ich nach einem Vortrag, der mit Power Point gestaltet war, für die Power-Point-Darstellung keine so gute Bewertung bekam. Mittlerweile ist mir klar geworden, dass ein Vortrag von der Lebendigkeit, von der Ausstrahlung des Redners lebt. Es lebe die alte klassische Wandtafel!
Vielen Dank für deinen Beitrag,
Heike