Kunden sind so nah….
Posted by admin in Akquise

© jphintze
und doch so fern. Im Grunde eine Tragödie: Der Kunde steht uns mit jedem Verkaufsabschluss ganz nah, wenn es aber darum geht, seine Wünsche und Bedürfnisse zu erfassen, ist er so unnahbar.
Liegt es daran, dass der Kunde als König eingestuft wird, der eine Distanzzone aufbaut und tatsächlich so weit weg erscheint? Oder liegt es nur daran, dass wir die Nähe zum Kunden nicht suchen, nicht aushalten?
Bei allem Wirtschaften ist es am Wichtigsten, was der Kunde will, welche Bedürfnisse er hat. Aber manchmal scheuen wir uns regelrecht unsere Kunden danach zu fragen. Warum? Was hindert uns auf die Kunden zuzugehen, den Dialog mit ihnen zu suchen, um stärker das Angebot an den Kundenwünschen auszurichten?
Angst. scheu. Ablehnung? Was auch immer. Es lohnt sich, diese Blockade beiseite zu legen, um in einem lockeren Gespräch mit den Kunden herauszufiltern, was an Eurem Angebot wirklich gut ist oder fehlt.
Hilfsmittel sind Kunden-Fragebögen. Auch ein Kundenbeirat kann helfen, um näher an die Kunden dran zu kommen.
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Es ist so, dass die Beziehung zwischen Kunde und Geschäftsmensch oft von mangelhafter Qualität ist. Weniger, dass der Kunde in den Himmel gehoben wird. Es ist doch vielmehr die unzweckmässige Trennung zwischen Kunden und Anbieter. Statt einer Trennung sollten sich alle die, die nachhaltige Geschäfte wünschen, um eine qualifizierte Beziehung zum Kunden bemühen. Die Gretchen-Frage dabei: Interessiert mich der Kunde oder das Geschäft mit dem Kunden? Wenn ich das Geschäft im Vordergrund behalte, bleibe ich auf der Beziehungsebene bei mir und werde unter keinen Umständen eine dauerhafte Geschäftsbeziehung bekommen.