Konzentrieren vs. diversifizieren
Posted by admin in Leistungsangebot

© savv
Kurz mal konzentrieren. Alle Kräfte bündeln und sammeln. Manchmal hat die Konzentration schon das gewisse Etwas, manchmal aber auch die diversifikation. Gemeint ist die strategische Geschäftsausrichtung – konzentrieren oder diversifizieren.
Sich auf eine Sache zu konzentrieren – darauf schwört die engpassorientierte Strategie nach Mewes. Dem Kunden das anbieten, wo man selbst seine Stärken und Ressorcen sieht. In die Nische brechen, in der der Markt noch nicht überlaufen ist – das wird mit dem Einbaukastensystem, eine scherzhafte, aber durchaus nicht abwegige andere Abkürzung für EKS-System, gezielt erarbeitet.
Das ist die eine Seite, sein Angebot am Markt auszurichten: Klein, aber fein.
Die andere Sache ist sich auf mehrere Standbeine auszurichten. Im Fachjargon nennt man das diversifizieren. Warum ist diversifzieren aber manchmal auch nicht unklug? In Zeiten des ständigen Wandels bietet die Diversifizierungsstrategie eine quasi Sicherheitsgarantie, dass das Geschäft wenigstens in einem Sektor gut läuft. Ein Tausendfüssler kann sich in wegbrechenden Märkten insgesamt besser behaupten. Die Diversifizierungsstrategie bei den Finanzanlagen wird immer wieder als die wollmichlegende Eiersau angepriesen. Die Gefahr der Diversifikation ist allerdings der Vorteil der Konzentration: die Verzettelung! Durch die Verzettelung verliert man sich, verliert den Überblick und taucht ab in die gefürchtete Mittelmäßigkeit, die keiner will.
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