Kein Handschlag ohne Honorar?
abgelegt im Archiv Akquise am 21.01.07
Klar arbeite ich auch manchmal gratis. Das heißt dann "ehrenamtlich", ist gut für's Karma und ich entscheide mich aktiv und aus freien Stücken dafür.
Nein, ich arbeite nicht gratis, weil ein potenzieller Kunde das sozusagen als "Einstellungsbedingung" von mir verlangt.
Das bedeutet übrigens nicht, dass ich einem Interessenten Arbeitsproben verweigere. Selbstverständlich bekommt er die. Aber aus meinem Stock. Ich texte oder konzeptioniere nicht gratis auf Geheiß.
Solches gratis-Arbeiten auf Kommando heißt in der Werbebranche Pitch. Bei einem Pitch wird allerdings zusätzlich noch das Ergebnis dieser Gratis-Arbeit in direktem Wettbewerb mit Konkurrenten den potenziellen Kunden präsentiert.
Zum Thema "Pitch" meinen Lieblingsverweis:
Können Sie auch altweiß? Oder die Kunst einen Pitch durchzuführen.
Einige von Ihnen kennen den Artikel vielleicht schon. Aber er ist immer wieder gut und bringt dieses - zumindest bis vor einiger Zeit absolut - gängige Geschäftsgebaren in der Werbebranche absolut passend "down to earth". Außerdem macht's einfach Spaß, ihn zu lesen.

Permalink: Kein Handschlag ohne Honorar?
Tags: Pitch Honorar Honorierung Arbeitsproben GratisArbeit
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Kommentar von:
herby
(22.01.07 4:51 Uhr)
Solange es Leute gibt, die alles tun, um einen Auftrag vielleicht zu bekommen, wären die Auftraggeber doch blöd, wenn sie dies nicht nutzen würden.
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