11Mai
Je Palast desto erfolglos?

Klingt ein bisschen wie der Schmetterlingseffekt aus der Chaosforschung, die besagt : Der Flügelschlag eines Schmetterlings im Amazonas-Urwald kann einen Orkan in Europa auslösen.

Die amerikanischen Professoren David Yermack und Crocker Liu behaupten nämlich, dass die Größe der Top-Manager-Villen sich umgekehrt proportional zum zukünftigen Erfolg einer Firma verhält. Soll heißen: Je größer die Hütte der Chiefs, desto erfolgloser in Bälde die Company.

Klingt krude? Fand ich auch. Und die Analysten an der Wallstreet hat's laut Manager-Magazin auch ziemlich durcheinandergebracht:

Yermacks neuestes und skurril anmutendes Werk hat die etablierten Wertpapierexperten an der Wall Street in eine schwere Selbstbewusstseinskrise gestürzt.

Nach dem Lesen des dreiteiligen Artikels im Manager-Magazin allerdings hört sich diese These für mich ziemlich schlüssig an.

Lohnt sich wirklich zu lesen.

Hmm, ob dieses Orakel umgekehrt auch funktioniert? Ich wohne zwar nicht wirklich in einer Studentenbude sondern mit meinem Liebsten in einem wirklich netten Haus, aber mein Arbeitszimmer ist nur 16 qm groß und als Villa würde ich unser Häuschen auch nicht gerade bezeichnen. Swimmingpool, Golfplatz und eigenen Reitstall hat's auch nicht.

Also, dann kann ja eigentlich nix mehr schief gehen. Lassen die Prognosen der Herren Professoren dann doch den hoffnungsfrohen aber reellen Schluss zu, dass ich mit meinem Unternehmen schätzungsweise in einem halben Jahr an die Börse gehe. ;-)


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2 Responses to “Je Palast desto erfolglos?”

  1. herbert sagt:

    Mit einer guten Schreibe kann man auch schlüssig beweisen, dass der Rückgang der Störche den Geburtenrückgang in Deutschland bewirkt hat.

  2. Koi sagt:

    Haha wie cool. Also wenn Deine Theorie zutreffen sollte, dann müssten demnächst 99% aller IT-Chefs in Frührente gehen! :-)

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