20Aug

Haris fordert in seiner Blogparade auf zum Thema "Was ist Glück?" Stellung zu nehmen.

Zum Thema "Glück" ist schon viel geschrieben worden. Gerade in unseren bewegten Zeiten des Überfordertseins widmen sich die Menschen eher damit, wie sie glücklich werden können. Stress im Beruf, Scheidungen, Arbeitsplatzverlust – macht uns das glücklich?

Glück als Momentaufnahme
Ich habe meine innere Stimme gefragt, was denn Glück für mich bedeutet?
Glück ist für mich das total in sich ruhende Gefühl ausgeglichen zu sein. Ich würde das mal als "inneres Strahlen" bezeichnen. Mit sich im Reinen zu sein. Und im zweiten Schritt im Außen sein inneres Strahlen wirken zu lassen. Glückliche Menschen ziehen gewöhnlich Glück an!

Der Glücksforscher Csikszentmihalyi hat mit seinem "Flow-Begriff" einen wahren Glücksmoment beschrieben. Kinder versinken total zeitvergessen in ihrem augenblicklichen Spiel. Wir sollten als Erwachsener dieses Flowgefühl, das wir als Kinder erlebt haben, in unser Leben zurückholen!
Immer dann, wenn uns eine Aufgabe so in den Bann zieht, dass wir uns in voller Konzentration dieser anstehenden Aufgabe widmen können, dann herrscht in uns ein wohlfühlendes "Glücks"gefühl. Wir werden mit Glück gestärkt und möchten am Liebsten die ganze Welt umarmen. Ein herrlicher unvergesslicher Zustand!

Was lernen wir daraus?
Glückliche Menschen sind aktive Menschen. Die Glückseligkeit erwächst aus dem Tun. Nicht umsonst heißt es "Das Glück ist dem Tüchtigen hold!" Wohl dem, der etwas für sich und andere tut!

Was tut Ihr, um glücklich zu sein?


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5 Responses to “Glück ist dem Tüchtigen hold!”

  1. Ups: Habe die Blogparade nicht gesehen, aber gerade gestern etwas dazu geschrieben: Was ist Glück?.

  2. Heike Eberle sagt:

    Hallo Wolff,

    ehrlich gesagt habe ich mich schon gefragt, wo Du Wolff als Glücksexperte mit deinem Kommentar bleibst. Was mir gerade in den Sinn kommt: Jeder ist seines Glückes Schmied.Gruß Heike

  3. Hans Kolpak sagt:

    “So hören Sie auf, Ihr persönliches Glück zu steigern! 77 Wege, die Sie nicht brauchen.” ist meine Antwort nicht ohne Seitenhieb auf die Glücksritter, die den heiligen Gral niemals finden, oder die Esel, die der baumelnden Möhre hinterhertraben. Wohl gab es für mich seit 1995 immer wieder mal Tage und Wochen, an denen ich acht bis zehn Stunden am Stück in einem Unternehmen gearbeitet habe. Doch Flow und das damit verbundene Glück finde ich in meiner Wohnung und dem Garten um die Wohnung herum. 10 Stunden Fließbandarbeit bedeuten nur Flow. Zum Glück fehlt hierzu die Identifikation. Die finde ich viel leichter, wenn ich für MEINE Kunden arbeite. Die Tage verfliegen in einem Nu, losgelöst von Zeit und Raum kostet es mich Anstrengung und Überwindung, mich aus dieser Oase der Arbeit und Entspannung zu lösen, um zum Beispiel einzukaufen. Glück ist individuell und nicht an Regeln oder Rezepte gebunden, nicht einmal an definierte Lebenslagen. Ein VHS-Kurs über Csikszentmihalyi und Flow machte mir in 2002 bewußt, was ich bereits lebte. Ich hatte gar nicht mitbekommen, daß ich glücklich bin. Jetzt weiß ich es. Auch wenn diese Einsicht mich bereichert, glücklicher macht sie mich nicht. Das “Beschreiben” von Glück ist nicht das Glück selbst.

    Hans Kolpak
    Jura-Weblog.de

  4. Heike Eberle sagt:

    Wunderbare Geschichte. Ich denke viele Menschen sind per Definition glücklicher als sie vermuten. Und ich verstehe es sehr gut – das ist bei mir genau das Gleiche – für meine Kunden da zu sein, da fließt mehr (auch monetär :-) als beim Einkaufen (da fließt erstmal Geld in die andere Kasse). Und richtig ist auch, dass Glück m.E. wie der Löwenzahnstaub schnell verfliegen kann. Man kann das Glück nicht festhalten! Man erlebt es und sollte es pur genießen,
    carpe diem,
    Heike

  5. OLaf sagt:

    Die Aussage, dass eine Aufgabe die uns völlig in den Bann zieht mit Glücksgefühl verbunden ist find ich nicht unbedingt zutreffend. Viellicht vergisst man ja nur alles was sonst belastet.

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