18Feb
Es läuft...

Heutzutage kann man sich einfach nicht mehr vorstellen, wie das einmal war, so ganz ohne PC und EDV-Unterstützung. Doch alle gehen wir immer von dem Zustand aus: Es läuft. Insbesondere genießen Angestellte hier ein nervenschonendes Privileg. Denn sie sitzen vor ihrer Kiste, hacken Daten ein, surfen wie wild rum – aber wenn's mal brennt, haben sie 2 linke Finger.

Ich habe gerade ein Festplattendefekt in unserer Firma überlebt. Ein Kampf der Giganten. Trotz Sicherungen und doppelter Datenabsicherung mussten wir unseren Server neu aufsetzen. Und das kostet Zeit und legt die Nerven frei. Denn meist klappt es ja auch nicht auf Anhieb: Da begegnet man plötzlich Fehlermeldungen, von denen man im Leben noch nie vorher etwas gehört hat. Und dann ist Ausdauer und Kampfeswillen angesagt, um durch einen dicken Wust von Arbeitsjobs durchzuwandern.

Was mir wichtig für ist
: Wann habt Ihr als Selbständige das letzte Mal eine vernünftige Datensicherung gemacht? In welcher Form: auf Band, auf CD, auf eine externe Festplatte. Stehen diese Daten auch in worst-case verlässlich zur Verfügung? Meine Erfahrung: Werden Datensicherungen nicht automatisch veranlasst, werden sie nie gemacht oder immer wieder wie die lästigen Steuererklärungen aufgeschoben. Oder ist es etwa anders?


Foto Quelle izzymunchted

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