30Jul
Die Zeit läuft! (Teil1)
© wilhei55

Der Tag hat 24 Stunden. Für jeden hier auf dieser Welt ist die Zeit das einzigste, was gleich ist. Leider ist das subjektive Zeitgefühl bei jedem aber anders. Ein so mancher meint dann schon, dass man aufgrund der vielen Arbeit einen 24 Stunden-Tag zu einem 40-Stunden-Tag ausweiten könnte. Umgekehrt gibt es auch viele Menschen, für die ein 24 Stunden-Tag zu langweilig erscheint und sie nicht wissen mit der vielen Zeit etwas anzufangen. Beides sind Extreme. Für die nach mehr-Zeit-hechelnden Manager wurden in den siebziger Jahren wie wild Zeitplansysteme entwickelt. Sind diese systeme aber noch en vogue?

Seit den 70iger Jahren erleben wir einen technischen Fortschritt. Unser Leben wurde durch Mails, Handys, Blackberrys, Navigationsgeräte einfacher gemacht. Aber auch nur einfacher, was die Schnelligkeit und Verfügbarkeit von Informationen anbelangt. Der Preis, den wir dafür bezahlen: ständige Erreichbarkeit allerorten. Überquillte Mailaccounts, unentwegtes Handygebimmel. Und das zusätzlich zu der schon vollen Aufgabenliste. Wer da ein schwaches Nervengerüst aufgebaut hat, dem liegen schnell die Nerven blank. Einen Tipp, den Miriam Meckel in ihrem Buch "Das Glück der Unerreichbarkeit" ist, sich den technischen Kommunikationsfallen phasenweise zu entziehen.

Fortsetzung folgt morgen.


You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply

Impressum