Die (un)lieben Unterbrechungen, Teil 2
abgelegt im Archiv Selbstmarketing am 23.07.08

© m 291
Und wieder diese unnötigen Spam-Mails! Unterbrechungen, so wie ich im gestrigen Blog-Beitrag geschrieben habe, rauben sie uns unsere Zeit - die Zeit für das Wesentliche. Wie können wir diesen unliebsamen Unterbrechungen aber sinnvoll und effektiv begegnen?
Erstmal geht es darum klarzusellen:
- Wie oft werde ich am Tag unterbrochen?
- Werte ich die Unterbrechungen als störend?
Wenn da ein eindeutiges JA kommt, dann sollte ich mir ganz konkrete Unterbrechungsregeln aufstellen:
- Für Lieferanten/Mitarbeiter feste Ansprechzeiten vereinbaren, z.B. Lieferantenbesuche nur montags zwischen 10.00-12.00 Uhr, Mitarbeiterbesprechungen, jeden Abend von 16.00-16.30 Uhr
- Mails z.B. nur 3x am Tag abrufen. Die 1.Mailabfrage aber nicht unbedingt morgens, denn damit beschäftige ich mich erst mit fremden und nicht mit den eigenen Anliegen. Funktioniert nicht immer, deshalb bei wichtigen Aufgaben, Mailprogramm schließen.
Die Selbstdisziplin könnte man steigern, indem man einen kleinen Wettbewerb mit sich veranstaltet: Jedes Mal, wenn man der Versuchung standhält, die Mails zu öffnen, notiert man sich ein Smiley. Wenn 5-10 Smileys zusammenkommen, gönnt man sich was Schönes. Einfach ausprobieren, ist eine nette Idee mit selbstbelohnenden schönen Aussichten!
- Telefon auf Anrufbeantworter schalten. Anrufer ermutigen, die Nachricht aufzusprechen und verlässlich zurückrufen.
- Nein-Sagen lernen: Hilferufe höflich ablehnen oder auf einen späteren Zeitpunkt vertagen. Meistens stellt sich dann heraus, dass alles nicht so wichtig oder dramatisch war.

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Permalink: Die (un)lieben Unterbrechungen, Teil 2
Tags: Selbstmanagement Zeitmanagement Selbstführung
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