Die (un)lieben Unterbrechungen, Teil 1
Posted by admin in Selbstmarketing

© rudolf_schuba
Brrh, schon wieder ein unliebsamer Zwischenanruf. Verdammt, ständig diese unnötigen Unterbrechungen! Doch das schlechte Gewissen meldet sich: Es könnte ein wichtiger Anruf, ein Auftrag, sein!
Unterbrechungen – egal ob durch Telefon, unangemeldete Lieferanten, hilflose Mitarbeiter – sie sind uneffektiv. Denn eine Computerwissenschaftlerin hat herausgefunden, dass ein Büromensch bereits nach 11 Minuten gestört wird. Das Schlimme daran ist, dass jede Unterbrechung dermaßen ablenkt, dass 2 andere Aufgaben in Angriff genommen werden und wiederum 8 Minuten vergehen bis man wieder die Konzentration für die erstbegonnene Aufgabe findet. Ein Teufelskreis, der nach diesen Angaben folgend, einen ganzen Arbeitstag als lästig gestalten lässt. Man wird nur zur Reagierenden. Die anstehenden wichtigen Aufgaben geraten ins Stocken und werden fast nicht zu Ende gebracht.
Ich kenne allerdings auch Zeitgenossen, die gerne unterbrochen werden, weil sie somit Ihre unangehmen, hoch komplizierten Aufgaben aufschieben, aufschieben und nochmals aufschieben. Ein probates Mittel, um sich vor bestimmten Dingen zu drücken.
Diesem Menschentyp ist aber nicht zu helfen. Wenden wir uns morgen deshalb den Tipps für Menschen, die konstruktiv mit Unterbrechungen umgehen möchten.
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