Die Hammer-Methode
abgelegt im Archiv Kommunikation am 26.01.09

© knitsteel
Wie drückt Ihr Informationen durch? Mit der Hammermethode? Oder wie ein Diplomat, wohl dosiert und wohl gesonnen zur richtigen Zeit. Nicht immer nimmt unser Gesprächspartner Informationen auf, weil er für die Inhalte der Botschaften nicht zugänglich ist. Wann ist das der Fall?
Ich erlebe es immer wieder im Alltag, dass meine Gesprächsparnter abwesend, uninteressiert, überfordert, verärgert sind, so dass eine Information nicht den erwünschten Effekt erzielt.
Nach Watzlawick hat nämlich jedes Gespräch zwei Ebenen: Die Inhalts- und die Beziehungsebene. Weitere Aspekte lasse ich der einfachheithalber unter den Tisch fallen. Ist die Beziehungsebene gestört, weil der Informationsempfänger gerade eine schlechte Nachricht ereilte, dann ist er für eine andere wichtige Botschaft nicht empfangsbereit. Er zweifelt Tage später sogar daran, dass er informiert worden wäre. So kommen Botschaften nicht immer an.
Kennt Ihr das? Versucht also in bestimmten Situationen, in denen Ihr wahrnimmt, irgendetwas stimmt mit dem Gesprächspartner nicht, die Information auf Teufel komm raus durchzudrücken.

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Permalink: Die Hammer-Methode
Tags: Kommuikation Information Botschaften Beziehungen
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Kommentar von:
sunny
(27.01.09 18:21 Uhr)
diese erfahrung habe ich auch schon gemacht,die leute sind überfordert, ich versuche sie sic für unser produkt zu begeistern und meistens gelingt es mir auch.
Kommentar von:
Natalie
(29.01.09 0:52 Uhr)
Naja... so ist das nun mal... zugänglich oder nicht... lass Ihn dann einfach so sein wie er ist...
Meine Meinung!
Gruß
Natalie
Meine Meinung!
Gruß
Natalie
Kommentar von:
Monika Birkner
(30.01.09 17:51 Uhr)
Der einfachste Weg in solchen Situationen ist, den Gesprächspartner direkt auf die Wahrnehmung anzusprechen, dass er mit seinen Gedanken möglicherweise woanders ist. Das kann sehr freundlich geschehen. Manchmal ist der andere froh, wenn er seine persönlichen Themen mal ansprechen kann und ist danach wieder mit Konzentration bei der Sache. Oder es stellt sich heraus, dass eine Vertagung sinnvoller ist. Und selbst, wenn er seinen Mangel an Konzentration in Abrede stellt, gibt er sich danach vielleicht mehr Mühe.
Kommentar von:
Heike Eberl
(02.02.09 12:47 Uhr)
Sehr gut, was Sie Frau Birkner anführen: Seinem Gegenüber respektvoll und wertschätzend, darin liegt ein Schlüssel gelungener Begegnungen. Ihn erstmal zu fragen, was ist los, kann ich Dir helfen, eröffnet unter Umständen eine neue Begegnungsebene, wo beide mit einem guten Gefühl rausgehen.
Viele Grüße
Heike Eberle
Viele Grüße
Heike Eberle
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