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Tools
von Elke Fleing am 26.01.07

Und deshalb baue ich vor. Konsequent und gründlich. Und doppelt.
Wie?
1. Hausinterne Datensicherung:
Dass Festplatten crashen, kann einfach passieren. Hat jeder schon mal von gehört - viel zu viele packen den Gedanken daran aber sehr schnell wieder in die "passiert mir doch nicht"-Schublade und arbeiten weiter ohne Datensicherung. Oder mit einer Sicherung, deren Daten so vor etwa sechs Monaten mal aktuell waren.
Nich mit mir. Was möglichen Datenverlust angeht, bin ich ein echtes Weichei. Aber das sagte ich ja oben schon.
Also hängt an meinem Rechner eine zweite externe Festplatte (Kostenpunkt: So bummelige 80,00 EUR).
Und auf die spiele ich jeden Abend brav alle neuen Daten?
Nee, ich bin nämlich nicht nur ein Weichei sondern ein effizientes Weichei. Die Zeit für manuelle Backups kann ich sinnvoller (oder lustbetonter, je nachdem) einsetzen.
Ich habe mich also vor geraumer Zeit auf die Suche gemacht nach einem idiotensicheren Backup-Programm, das in echtzeit, also sofort im Hintergrund alle Änderungen auf der externen Festplatte speichert. Und das kein Vermögen kostet. Bei den Freeware-Programmen habe ich - jedenfalls damals - nix Vernünftiges gefunden.
Gut gefallen hat mir dann - und gefällt mir immer noch - rReplikator. Gibt's in drei Versionen, mir reicht die Basis-Variante für 49,00 EUR völlig.
Einmal eingerichtet, fertig. Seitdem nie wieder Stress damit. Schick.
Und wenn mir meine Festplatte mal abrauscht: Auf der zweiten ist alles, alles drauf.
Und das Tool hat noch nen Vorteil: Ich kann von jeder datei mehrere Versionen sichern. Wenn ich also mal versehentlich eine Datei überschreibe, ist ihre ursprüngliche Version nicht für immer verloren sondern schlummert brav auf der zweiten Festplatte, bis mir mein Fehler auffällt und ich sie mir wiederhole.
2. Hausexterne Datensicherung.
Und wenn nun mal beide Festplatten kaputt gehen? Oder bei einem Einbruch gestohlen werden? Oder abbrennen? Oder durch einen Wasserschaden zerstört werden?
Solche Ereignisse sind schon per se schlimm genug. Die muss ich nicht auch noch durch darüber hinausgehenden totalen Datenverlust zum Suizid-Motiv anwachsen lassen.
Also was einfallen lassen, wo die Daten außerhalb der physisch möglichen Zugriffszone auch noch sicher verschatzkästelt werden.
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist das Internet. Es gibt inzwischen viele Firmen, die online-Backups anbieten. Und teilweise gar nicht mal soo teuer.
Ich habe mit einigen dieser Firmen gesprochen und mich dann für eine andere Variante entschieden: Nämlich eine online-Sicherung auf Servern meines Webhosters.
Da ich nicht bei einer der großen Hosting-Firmen bin, sondern bei einer kleinen, feinen, sehr flexiblen Firma im Nachbardorf, habe ich denen bei einer Tasse Kaffee mein Anliegen vorgetragen. "Bieten wir nicht an" war die erste Antwort. "Noch nicht - aber wenn du das in Anspruch nehmen willst, machen wir das möglich" kam gleich hinterher.
Und dann zogen ein, zwei Monate ins Land und Trilos IT-Dienstleistungen hat mir eine Lösung gebaut, die wirklich Klasse ist. Auch in Echtzeit, auch im Hintergrund werden nun meine Daten auch auf deren Servern gesichert. Zu einem wirklich bezahlbaren monatlichen Preis. Klasse.
Diese Leistung kann nun natürlich auch anderen Kunden von Trilos angeboten werden. Wem seine Daten lieb sind, dem kann ich solche Lösungen nur empfehlen.
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Wong
Stimmen Sie ab für Datensicherung? Also ich benutze Gürtel UND Hosenträger:
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Dieser Eintrag wurde mit: 6.60 Punkten (von 5 Stimme(n) insg.) bewertet.
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Kommentar von:
Jörg Weisner
(26.01.07 3:04 Uhr)
Kommentar von:
Dirk Hermanns
(26.01.07 19:34 Uhr)
Mir gehts ähnlich wie oben beschrieben, allerdings mag ich es nicht, meine Daten irgendwo bei irgendjemanden online zu speichern. Alles was Online ist, ist niemals 100% sicher. Daher habe ich 3 externe Festplatten und 2 Interne. Jeden Tag mache ich ein Backup auf Externer Platte 1 und auf interner Platte 2. Die externe Platte bleibt nie am Rechner, nur zum Backup machen wird sie angeschlossen, danach wieder in meinen Rucksack / meine Tasche gepackt. Zuhause steht dann Externe Platte 2, also Laptop raus und die Externen Platten 1 und 2 spiegeln. Alle paar Wochen fahre ich zu meinen Eltern / zur 3. Externen Platte und wieder eine Spiegelung von 1. auf 3. Externe Platte. Das funktioniert ganz gut, da meine Daten an 4 verschiedenen Orten sind (1. Rechner, 2. Zuhause, 3. immer Dabei, 4. bei meinen Eltern) somit sollte es relativ sicher sein. Aber es ist wohl eher die Disziplin es auch immer und ständig durch zuziehen. Als Backup-Software kann ich übrigens nur Personal-Backup empfehlen. Das kopiert die Daten bei Bedarf unkomprimiert, das hat für mich den Vorteil, wenn ich unterwegs bin und auf die Daten zugreifen muss, hab ich keinerlei Probleme dies zu tun, und der Backup-Vorgang reduziert sich auf ca. 10 - 15 Minuten am Tag, weil nur die veränderten Daten kopiert werden.
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Ich wollte mich mal bei Deinem Dienstleister umsehen (auf der homepage) aber über Datensicherung steht da leider nichts. Gib denen mal einen Tipp.